„PlusBus“ – ein Vorzeigeprojekt für den Klimaschutz vor Ort: Deutscher Verkehrswendepreis der „Allianz pro Schiene“ geht auch ins Saarland 

Das Saarland und weitere Partner des deutschlandweiten „PlusBus“-Projektes haben den Verkehrswendepreis 2022 der „Allianz pro Schiene e.V.“ erhalten.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
25.10.2022
| Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
| Verkehr

„PlusBus“ – ein Vorzeigeprojekt für den Klimaschutz vor Ort: Deutscher Verkehrswendepreis der „Allianz pro Schiene“ geht auch ins Saarland 

Das Saarland und weitere Partner des deutschlandweiten „PlusBus“-Projektes haben den Verkehrswendepreis 2022 der „Allianz pro Schiene e.V.“ erhalten.

Freuen sich über die Urkunde, von links: Markus Philipp vom Zweckverband Personennahverkehr Saarland, Ron Böhme vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund und Alexander Lill vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Foto: (c) Allianz pro Schiene

Am 1. März dieses Jahres wurde der „PlusBus“ im Saarland auf zehn vom Land finanzierten RegioBus-Linien eingeführt. Es handelt sich um die Linien R1 bis R7, R10, R14 und R20. Der „PlusBus“ garantiert dem Kunden ein durchgängiges Fahrtenangebot auf wichtigen Achsen im ländlichen Raum mit guten Anschlüssen an den Schienenverkehr und wichtige Buslinien. Zudem wurden die drei ExpressBus-Linien X1, X5 und X6 eingeführt, die in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche beschleunigte Fahrten anbieten.

Die Einführung des Markenproduktes „PlusBus“ ist im 2021 verabschiedeten Verkehrsentwicklungsplan des Saarlandes verankert. Das Saarland geht dabei deutlich über die bundesweit festgelegten Mindeststandards des „PlusBus“ hinaus und setzt damit neue Maßstäbe in puncto Fahrplanangebot. Das bereits zuvor vorhandene Grundangebot der RegioBus-Linien wurde dazu vor allem abends und am Wochenende ausgebaut: Generell verkehrt der „PlusBus“ heute im Saarland in der Woche von 5 bis 23 Uhr und samstags von 6 bis 23 Uhr mindestens im Stundentakt und sonntags von 8 bis 22 Uhr mindestens zweistündlich. Darüber hinaus gibt es auf einigen „PlusBus“-Linien wie z.B. der Linie R1 (Merzig – Losheim am See – Wadern) oder der Linie R4 (St. Wendel – Tholey – Lebach) Streckenabschnitte mit einem Halbstundentakt-Angebot. Auf den Linien R1, R2, R4, R6 und R7 ist das Angebot insbesondere am Wochenende sogar bis nach Mitternacht ausgedehnt.

Die saarländische Mobilitätsministerin Petra Berg freut sich über die Auszeichnung: „Klimaschutz ist wichtiger denn je und geht uns alle an. Mit guten und günstigen Tarifangeboten und dem Ausbau der Verbindungen möchten wir die Saarländerinnen und Saarländer dazu bewegen, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen und damit die Verkehrswende voranzutreiben. Ich bin stolz, dass das PlusBus-Projekt von der Allianz pro Schiene ausgezeichnet wurde und als Leuchtturm-Projekt zum Nachahmen und Mitmachen einlädt.“

Die Urkunde der Auszeichnung des Siegerprojekts „PlusBus“ nahmen in Leipzig Alexander Lill vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und Markus Philipp vom Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) stellvertretend für das Saarland entgegen.

Die vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund entwickelte Marke „PlusBus“ gibt es in sechs Bundesländern auf insgesamt 138 Buslinien. Die „Allianz pro Schiene“ suchte im Rahmen ihres Wettbewerbes „Deutscher Verkehrswendepreis“ ermutigende Praxisbeispiele für den Klimaschutz vor Ort. Sowohl für den Personen-, als auch für den Güterverkehr zeigen die Preisträger Wege auf, wie Mobilität besser und nachhaltiger werden kann. Der Schienenverkehr wird durch gut organisierte Buszubringer gestärkt und den Menschen eine Alternative zum Auto geboten.

Informationen zu den PlusBus-Linien unter www.zps-online.de, www.saarvv.de oder in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen. Fahrplanauskünfte unter www.saarfahrplan.de.

 
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