Nachruf auf einen literarischen Grenzgänger: Das Kulturministerium trauert um seinen ehemaligen Mitarbeiter Klaus Bernarding

Am 7. September ist der Schriftsteller und literarische Grenzgänger Klaus Bernarding im Alter von 87 Jahren gestorben.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
16.09.2022
| Ministerium für Bildung und Kultur
| Kultur

Nachruf auf einen literarischen Grenzgänger: Das Kulturministerium trauert um seinen ehemaligen Mitarbeiter Klaus Bernarding

Am 7. September ist der Schriftsteller und literarische Grenzgänger Klaus Bernarding im Alter von 87 Jahren gestorben.

Seine Passion war das Schreiben: In mehr als 20 Werken – Lyrik, Erzählungen und Reiseberichte – bewies er literarische Könnerschaft.  Seine zweite große Liebe neben der Literatur galt unserem Nachbarland Frankreich. Bernarding, der viele Jahre in Lothringen lebte, hat dieser Liebe in seinen „Lothringer Passagen“ und „Lothringer Kostbarkeiten“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Dieses Denkmal bleibt.

„Mit Klaus Bernarding verliert das Saarland nicht nur einen bekannten und profilierten Schriftsteller und literarischen Grenzgänger, das Ministerium für Bildung und Kultur verliert auch einen engagierten ehemaligen Mitarbeiter. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot zur Nachricht vom Tod des saarländischen Autors.

Bernardings Passion war das Schreiben. In mehr als 20 Werken – Lyrik, Erzählungen und Reiseberichte – bewies er literarische Könnerschaft.  Seine zweite große Liebe neben der Literatur galt unserem Nachbarland Frankreich. Bernarding, der viele Jahre in Lothringen lebte, hat dieser Liebe in seinen „Lothringer Passagen“ und „Lothringer Kostbarkeiten“ ein literarisches Denkmal gesetzt.

Seine Führungen durch die französische Grenzregion, die selbst für Kenner der Region immer wieder Neues und Überraschendes offenbarten, waren schon fast legendär. Seine detaillierten Kenntnisse ließen seine Führungen zu einem Kulturerlebnis erster Güte werden.

1981/82 war Klaus Bernarding erster Stadteilautor der Landeshauptstadt Saarbrücken, erhielt er 1987 den Autorenpreis der Académie d’Alsace.

Nach Wirtschaftsabitur in Saarbrücken, arbeitete Bernarding zunächst im Eisenhandel, nahm später das Studium der Pädagogik auf; es folgte ein Zweitstudium der Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes. Mehrere Jahre war Klaus Bernarding als Lehrer an allgemeinbildenden Schulen tätig. Von 1975 bis 1978 leitet er das Kulturamt der Stadt Sulzbach, kehrte aber wieder in den Schuldienst zurück. Von 1985 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 arbeitete er als Referent bzw. Referatsleiter im saarländischen Kultusministerium.


QuelleSaarland.de



Bildquellen

  • Großes entsteht im kleinen: Saarland.de

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