Landesregierung im Austausch mit den Evangelischen Kirchen

Die Landesregierung hat sich am Dienstag (22.11.2022) in der Staatskanzlei mit Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Kirche im Rheinland und in der Pfalz sowie dem Beauftragten der Evangelischen Kirchen für das Saarland ausgetauscht.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
22.11.2022
| Staatskanzlei
| Religion und Religionsgemeinschaften, Kirche

Landesregierung im Austausch mit den Evangelischen Kirchen

Die Landesregierung hat sich am Dienstag (22.11.2022) in der Staatskanzlei mit Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Kirche im Rheinland und in der Pfalz sowie dem Beauftragten der Evangelischen Kirchen für das Saarland ausgetauscht.

Dabei ging es unter anderem um die besonderen Herausforderungen in diesem Winter durch Inflation und Energiekrise, Maßnahmen einer strukturellen Armutsbekämpfung sowie die Situation Geflüchteter im Saarland. Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Saarland, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, koordinierte das Treffen.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger: „Unter anderem durch Putins Krieg in der Ukraine stecken wir mitten in einer multiplen Krisensituation. Die Landesregierung und die Evangelischen Kirchen haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen, dass die Menschen im Saarland gut durch den Winter kommen. Wir wissen, wie sehr die hohen Preise drücken. Im Saarland haben wir gemeinsam mit Sozialverbänden und Kirchen die ‚WinterAktion Saar‘ ins Leben gerufen, um die schlimmsten Härten abzufangen. Auch die Evangelischen Kirchen haben eigene Hilfsprojekte, um Menschen in Not unter die Arme zu greifen. Unsere gemeinsame Botschaft: Wir rücken zusammen und helfen einander.“ 

Präses Dr. Thorsten Latzel (Evangelische Kirche im Rheinland) wies insbesondere auf die Situation Geflüchteter hin: „Durch die gezielte russische Zerstörung der Infrastruktur werden sehr viele Menschen aus der Ukraine fliehen müssen, auch nach Deutschland. Als evangelische Kirche setzen wir uns dafür ein, diesen Menschen zu helfen – ebenso wie den Menschen, die aus anderen Ländern zu uns fliehen.“ Teuerung und Energieknappheit bedeuteten eine zusätzliche Belastung, gerade für viele ärmere Menschen. Die Kirchen engagierten sich besonders für den sozialen Zusammenhalt, etwa in der bundesweiten Aktion Wärmewinter, führte Latzel aus. Das geschehe „durch Wärmestuben und Tafeln, durch diakonische und auch seelsorgliche Beratung. Gerade im Advent – in der Erwartung der Ankunft Christi – ist es gut, Zeichen der Hoffnung zu setzen.“
Hoffnung setzte Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst (Evangelische Kirche der Pfalz) vor allem in ein nachhaltiges Handeln. Es gehe darum, die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen schnell und dauerhaft anzugehen. Dabei müssten die Bedürftigen mit ihren Ängsten und Nöten im Mittelpunkt stehen. Wichtig sei eine Begegnung auf Augenhöhe. Darum ginge es bei der Aktion #wärmewinter auch nicht nur um Wärmestuben sondern um Herzenswärme und solidarisches Zusammenstehen. „Wir tun alles, was in unseren Kräften steht“, sagte die pfälzische Kirchenpräsidentin. Die Kirchen sähen sich dabei als verlässliche Partner der Politik. „Gleichzeitig sehen wir aber auch die Politik in hoher Verantwortung“, führte sie weiter aus. 

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