Jost: Konferenz mit klaren Beschlüssen und starken Signalen an den Sport – Saarland richtet 2024 Sonderkonferenz aus

Unter dem Vorsitz von Rheinland-Pfalz kamen am 3. und 4. November in Mainz die Sportminister und -senatoren sowie Staatssekretäre der Länder zusammen. Diskutiert wurden hierbei vor allem die Energiekrise und deren Auswirkungen auf den Sport sowie die Vorbereitungen auf Länderebene im Zuge der Olympischen Spiele sowie der Paralympics in Paris 2024 sowie andere sportliche Großereignisse der kommenden Jahre auch in Deutschland.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
04.11.2022 13:42 Uhr
| Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
| Kommunen, Verwaltung, Breitensport, LSVS, Olympiastützpunkt, Spitzensport, Sport, Sportförderung, Sportvereine und Sportverbände, Sportstätten, Sportschulen

Jost: Konferenz mit klaren Beschlüssen und starken Signalen an den Sport – Saarland richtet 2024 Sonderkonferenz aus

Unter dem Vorsitz von Rheinland-Pfalz kamen am 3. und 4. November in Mainz die Sportminister und -senatoren sowie Staatssekretäre der Länder zusammen. Diskutiert wurden hierbei vor allem die Energiekrise und deren Auswirkungen auf den Sport sowie die Vorbereitungen auf Länderebene im Zuge der Olympischen Spiele sowie der Paralympics in Paris 2024 sowie andere sportliche Großereignisse der kommenden Jahre auch in Deutschland.

Nach den Einschränkungen infolge der COVID-19 Pandemie bedeutet die Energiekrise eine erneute immense Belastungsprobe für den Sport in ganz Deutschland. Dabei ist Sport mehr als eine reine Freizeitaktivität – er ist Teil der sozialen Daseinsvorsorge, mit der Erfüllung wichtiger Funktionen für die gesamte Gesellschaft. Aus diesem Grund braucht der organisierte Sport trotz der exorbitant gestiegenen Energiekosten auch weiterhin Zugang zu den kommunalen und vereinseitigen Sportstätten. Von daher begrüßte die Konferenz die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler vom 2. November, in denen ausdrücklich auch die Vereine – und damit auch die Sportvereine – ebenso wie die Privathaushalte durch die vorgesehene Gaspreis – und Strompreisbremse entlastet werden soll. Darüber hinaus wurde auch die Notwendigkeit der Aufnahme der Vereine in die sogenannte Härtefallregelung als Erfordernis gegenüber dem Bund zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig bekannten sich die Ländervertreter zur nachhaltigen Anpassung der jeweiligen Sportstätten in Sachen Klimaschutz und Energieeinsparungen durch Förderprogramme und finanzieller Unterstützung angesichts eines hohen Sanierungsbedarfs.

Im Zusammenhang mit Olympia und den Paralympics 2024 wurde auf Anregung von Sportminister Reinhold Jost unter anderem eine „Außerordentliche Sportministerkonferenz“ im Saarland für den 18./19. April 2024 terminiert. Sportminister Reinhold Jost: „Die Olympischen Spiele und die Paralympics 2024 finden in Paris und damit so nah wie nie zuvor, quasi vor der Haustür unserer Großregion und damit im Herzen Europas, statt. Wir möchte daher diese große Chance für unsere Region nutzen, um nachhaltige Synergieeffekte zu schaffen und insbesondere auch das Saarland als guten Gastgeber zu präsentieren. Vor diesem Hintergrund freue ich mich über die Entscheidung der SMK die außerordentliche Sportministerkonferenz im Saarland im übernächsten olympischen Jahr 2024 stattfinden zu lassen.“

So bietet das Saarland nicht nur mit der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken einen besonders gut geeigneten Standort zur Vorbereitung auf die Spiele. Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt sowie ihre Begleitteams können im Saarland Zwischenstation machen und sich vor den Wettkämpfen akklimatisieren und unter optimalen Trainingsbedingungen vorbereiten, bevor sie nach Paris zu den jeweiligen Spielen nach Paris fahren. Gerade die hervorragende Zuganbindung, welche die Reise von Saarbrücken nach Paris innerhalb von zwei Stunden ermögliche, begünstige dies und mache damit Paris quasi zu einem „Vorort von Saarbrücken“ – eine Chance welche die Landesregierung- gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern aus Sport, Kultur, Tourismus Politik und anderen Interessierten – optimal für unsere Region nutzen werden.

„Wir erhoffen uns dadurch auch Impulse für den Saarsport insgesamt. Der Fokus auf den Standort Saarland kann damit noch mehr Saarländerinnen und Saarländer für den Sport und damit für unser Vereinsleben begeistern. Insbesondere Kinder und Jugendliche lernen dann vielleicht die ein oder andere neue Sportart kennen, auf die sie sonst nicht aufmerksam geworden wären – vor allem steht dabei aber auch der Austausch mit anderen Kulturen aus aller Welt und bezüglich der Paralympics das Thema Inklusion im und über den Sport im Mittelpunkt. Alles in allem positive Aussichten. Zudem schaffen wir damit große Synergieeffekte für andere Bereiche, wie insbesondere auch den Tourismus. Gäste aus aller Welt werden hier übernachten und unser schönes Land kennen und lieben lernen,“ so der Sportminister weiter.
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