Inflationsrate steigt auch im Saarland kräftig an

Mit einer Inflationsrate im September von 2,5 Prozent wurde nach Angaben des statistischen Bundesamtes seit sieben Jahren das höchste Niveau erreicht. Die wieder ständig steigenden Preis für Mineralöl sind der Hauptauslöser dafür.

Mit einer Inflationsrate im September von 2,5 Prozent wurde nach Angaben des statistischen Bundesamtes seit sieben Jahren das höchste Niveau erreicht. Die wieder ständig steigenden Preis für Mineralöl sind der Hauptauslöser dafür.

So stieg Heizöl im Vergleich zum Vorjahr um 41,4 Prozent, Benzin und Diesel durchschnittlich um 16,1 Prozent.  Doch auch im Lebensmittelbereich findet sich eine massive Steigerung von 3,6 Prozent, vor allem bei Milchprodukten und Eiern mit 6.5 Prozent,  Obst  5,5 Prozent und Gemüse sogar 16,5 Prozent, während sich Fleischprodukte auf demselben Niveau wie im Vorjahr bewegen.

Hinweis:

Eine Inflationsrate (Veränderung des Verbraucherpreisindexes) von 0,3 Prozent bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Verbraucher für einen unveränderten Warenkorb, der vor einem Jahr z. Bsp. 1.000 Euro gekostet hat, heute 3 Euro mehr ausgeben müsste. Dieser Warenkorb beinhaltet nahezu alle Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten gekauft werden. Neben Nahrungsmitteln und Getränken sind Wohnungsmieten ebenso enthalten wie Bekleidungsartikel, Urlaubsreisen oder Friseurdienstleistungen.

Preissteigerungen bei einer Reihe von Gütern stehen stets auch Preissenkungen bei anderen gegenüber. Die Preisentwicklung der einzelnen Güter wird bei der Ermittlung des Verbraucherpreisindexes entsprechend der jeweiligen Ausgabenanteile eines Durchschnittshaushaltes berücksichtigt.

Die Presseinformation enthält vorläufige Ergebnisse der Berechnungen zum saarländischen Verbraucherpreisindex.

Endgültige Ergebnisse werden mit dem Statistischen Bericht MI2 im Internet veröffentlicht (www.statistik.saarland.de).





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