Harald Pauly erhält Bundesverdienstmedaille

Innenminister Reinhold Jost hat am Donnerstag, 29. September 2022, die Bundesverdienstmedaille an Harald Pauly aus Blieskastel überreicht. Damit wird er für sein jahrzehntelanges Engagement in diversen Vereinen sowie für seine Verdienste um die Kommunalpolitik geehrt. 

Medieninfo vom:
PressRelease vom
30.09.2022 08:28 Uhr
| Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
| Inneres, Kommunen, Verwaltung

Harald Pauly erhält Bundesverdienstmedaille

Innenminister Reinhold Jost hat am Donnerstag, 29. September 2022, die Bundesverdienstmedaille an Harald Pauly aus Blieskastel überreicht. Damit wird er für sein jahrzehntelanges Engagement in diversen Vereinen sowie für seine Verdienste um die Kommunalpolitik geehrt. 

1957 trat Herbert Pauly in den FC 09 Niederwürzbach ein. Dort betätigte er sich zwischen 1980 und 2000 als zweiter Vorsitzender. In dieser Position hatte er wesentlichen Anteil am Umbau und der Renovierung des vereinseigenen Clubheims. Ab dem Jahr 2000 übernahm er dann für sechs Jahre das Amt des ersten Vorsitzenden. In seiner Amtszeit setzte er sich erfolgreich für die Umwandlung des Hartplatzes in einen Naturrasenplatz ein. Später wurde er zudem zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Bei den Rosen- und Blumenfreunden war Herbert Pauly ebenfalls zunächst als zweiter Vorsitzender und Organisationsleiter aktiv, bevor er 2003 den ersten Vorsitz übernahm, den er bis heute innehat. Zu seinen Erfolgen im Verein zählen unter anderem die Organisation von insgesamt 40 Auflagen des weit über die Grenzen von Niederwürzbach hinaus bekannten und beliebten Rosenfestes sowie die Erweiterung der vereinseigenen Rosenanlage.

Darüber hinaus steht er der Fördergemeinschaft Niederwürzbach e.V. seit 2017 vor und verwaltet das „Haus der Musik“ mit Proberaum, Versammlungs- und Wirtschaftsräumen für den Musikverein, den MGV Liederkranz und den Spiel- und Wanderclub. Im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Niederwürzbach bringt er sich ebenso in der Vorstandsarbeit ein.

Im sogenannten „Team der fleißigen Hände“ kümmert sich der Geehrte außerdem um die örtliche Bauleitung. Das bedeutet, er ist für die praktischen Arbeiten zur Ortsverschönerung verantwortlich. So zählen zu seinen Verdiensten beispielsweise die Konstruktion und Aufstellung eines neuen Kreuzes im ehemaligen Niederwürzbacher Ortsteil „Am Kreuz“ und die Neugestaltung einer Wanderkarte mit Anlage, Restaurierung und Aufstellung einer Grubenlok.

„Herbert Paulys Engagement in der Vereinsarbeit ist bereits vorbildlich und äußerst bemerkenswert. Doch überdies setzt er sich auch noch ehrenamtlich in der Kommunalpolitik ein. Es gibt nur wenige Menschen, die sich in einem solchen Ausmaß für die Gesellschaft im Allgemeinen und den Heimatort und seine Bürgerinnen und Bürger im Speziellen einsetzen. In der Beschreibung der Bundesverdienstmedaille heißt es, die Auszeichnung werde ‚Persönlichkeiten zuteil, die sich weit über das gewöhnliche Maß für andere Menschen und für das Gemeinwohl eingesetzt haben‘. Herbert Pauly erfüllt diese Voraussetzung also definitiv und es freut mich sehr, sein Wirken mit dieser Auszeichnung entsprechend würdigen zu dürfen“, so Innenminister Reinhold Jost in seiner Laudatio.

Zu den kommunalpolitischen Aktivitäten des Blieskastelers gehören seine Mitarbeit im Ortsrat Niederwürzbach seit 1999 sowie im Stadtrat von Blieskastel von 2004 bis 2009. Im Jahr 2014 trat er das Amt des stellvertretenden Ortsvorstehers an. Des Weiteren ist er seit 2007 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach.

Allgemeines zur Auszeichnung

Im Jahr 1951, zwei Jahre nach Verkündung des Grundgesetzes und den ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende, stiftete der damalige Bundespräsident Theodor Heuss den Bundesverdienstorden. Mit der Stiftung des Ordens sollen politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl gewürdigt werden. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine offizielle Auszeichnung. Seit nun 70 Jahren haben einflussreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung unseres Landes erhalten.
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