Christoph Fleck und Ingo Vigneron mit höchster Auszeichnung des Landes geehrt

Christoph Fleck und Ingo Vigneron wirkten beide maßgeblich an der Weiterentwicklung des Vereins „Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland“ (NKS), der Fachorganisation für die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), mit. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Notfallseelsorge zeichnete Innenminister Reinhold Jost die beiden Saarbrücker nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
27.09.2022 13:15 Uhr
| Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
| Inneres, Integration, Kommunen, Verwaltung

Christoph Fleck und Ingo Vigneron mit höchster Auszeichnung des Landes geehrt

Christoph Fleck und Ingo Vigneron wirkten beide maßgeblich an der Weiterentwicklung des Vereins „Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland“ (NKS), der Fachorganisation für die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), mit. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Bereich der Notfallseelsorge zeichnete Innenminister Reinhold Jost die beiden Saarbrücker nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.

Innenminister Reinhold Jost: „Es ist unter anderem dem Engagement und der Zusammenarbeit von Christoph Fleck und Ingo Vigneron zu verdanken, dass die Notfallseelsorge im Saarland heute eine gesetzlich anerkannte Organisation ist. Angesichts der wichtigen Arbeit, die in diesem Bereich sowohl für zivile Betroffene als auch für Einsatzkräfte geleistet wird, war dies ein mehr als sinnvoller Schritt.“

„Unfälle, Katastrophen und andere tragische Ereignisse verursachen nicht nur physische Verletzungen, sondern bedeuten für die mittelbar oder unmittelbar betroffenen Menschen meist auch eine psychische Ausnahmesituation. Vor diesem Hintergrund ist es von sehr großer Bedeutung, dass es gut ausgebildete Helferinnen und Helfer gibt, die ihnen in solchen Fällen zur Seite stehen. Die beiden Geehrten haben auf diesem Gebiet wegweisende Arbeit und einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft geleistet und werden daher nun zu Recht mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt“, so der Minister weiter.        

Nachdem Christoph Fleck in den Verein der Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland eintrat, übernahm er ab 2007 die Position des Sachgebietsleiters der Einsatzvor- und Nachsorge für Einsatzkräfte. Im selben Jahr begann außerdem seine Tätigkeit als Ausbildungsleiter der NKS, die er bis 2017 ausübte. Seit 2011 hatte er das Amt des stellvertretenden Landesbeauftragten inne, bevor er 2015 zum Landesbeauftragten ernannt wurde. Schon vor seinem Einsatz für die Notfallseelsorge war er im Auftrag des polizeipsychologischen Dienstes tätig. Darüber hinaus wurde er als Fachberater in den Verwaltungsstab Katastrophenschutz der Landesregierung berufen. 

Ingo Vigneron etablierte die Organisationsstruktur des Vereins NKS, der als gemeinnützige Organisation auch allen anderen Hilfsorganisationen offensteht und aus einer administrativen sowie einer operativen Führungsebene besteht. Er gründete darüber hinaus 2001 die Hilfsorganisation Freiwillige Notfallhilfe e.V., deren Hauptaufgabe unter anderem das praktische interdisziplinäre Training für den Katastrophenschutz ist. Die Einheit operiert mittlerweile sowohl im gesamten In- als auch im Ausland. 

Zu den Verdiensten von Herrn Christoph Fleck und Herrn Vigneron zählen insbesondere die Entwicklung eines Konzepts für eine einheitliche Qualitätsausbildung im Bereich der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte, die 2007 schließlich saarlandweit eingeführt und vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Rahmen eines Symposiums als Modellprojekt präsentiert wurde. Die Geehrten sind zudem bis heute selbst als Ausbilder sowie in der operativen Leitung aktiv.

Allgemeines zur Auszeichnung

Im Jahr 1951, zwei Jahre nach Verkündung des Grundgesetzes und den ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende, stiftete der damalige Bundespräsident Theodor Heuss den Bundesverdienstorden. Mit der Stiftung des Ordens sollen politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl gewürdigt werden. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine offizielle Auszeichnung. Seit nun 70 Jahren haben einflussreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung unseres Landes erhalten.
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