Bundesrat fordert weitere Förderung von Sprachkitas

Die Länder fordern die Bundesregierung auf, die Finanzierung der sprachlichen Förderung in Kitas fortzusetzen.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
16.09.2022
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Bundesrat fordert weitere Förderung von Sprachkitas

Die Länder fordern die Bundesregierung auf, die Finanzierung der sprachlichen Förderung in Kitas fortzusetzen.

Einem entsprechenden Entschließungsantrag des Saarlandes schlossen sich im Bundesrat alle anderen Bundesländer an. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hatte in ihrer Rede vor der Länderkammer eindringlich dafür geworben: „Das Bundesprogramm Sprach-Kitas ist ein erfolgreiches Programm für ein äußerst wichtiges Thema. Alle Länder sind sich einig: Das muss fortgeführt werden. Kinder sollten unsere Sprache lernen, das ist für den Bildungserfolg unglaublich relevant. Gerade, weil derzeit viele Kinder bei uns sind, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen mussten, ist es besonders wichtig. Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt“, sagte Ministerpräsidentin Rehlinger. Das Bundesfamilienministerium argumentiert, die Länder müssten diese Finanzierung übernehmen oder aus anderen Bundesmitteln finanzieren. Das Bundesprogramm hat ein Volumen von 200 Millionen Euro bundesweit. Für das Saarland geht es dabei um einen jährlichen Betrag von rund 1,8 Mio. Euro. Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot begrüßt den Beschluss des Bundesrates: „Der einstimmige Beschluss des Bundesrates ist ein unmissverständliches Signal an den Bund, das erfolgreiche und wichtige Programm im Sinne der Kinder und der engagierten Fachkräfte in den Kitas fortzuführen.“
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