Bund und Länder wollen bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket

Noch keine Einigung über Finanzierung – Ministerin Berg: „Ball liegt jetzt beim Bund“

Medieninfo vom:
PressRelease vom
14.10.2022
| Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
| Verkehr

Bund und Länder wollen bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket

Noch keine Einigung über Finanzierung – Ministerin Berg: „Ball liegt jetzt beim Bund“

„Es war ein Kraftakt“, sagt die saarländische Mobilitätsministerin Petra Berg zum Abschluss der Verkehrsministerkonferenz in Bremerhaven und meint damit die Verständigung der Länder mit dem Bund über die Ausgestaltung eines Nachfolgemodells für das 9 Euro-Ticket. Ein papierloses, deutschlandweit gültiges Ticket zum Einführungspreis von 49 Euro im monatlich kündbaren Abo soll „schnellstmöglich“ eingeführt werden. Soweit die Übereinkunft. Nach wie vor ungeklärt ist allerdings die Finanzierung.

„Auch wenn die Länder mit Blick auf den ÖPNV strukturell sehr unterschiedlich aufgestellt sind, so sind wir uns doch einig: Wir wollen alle das beschriebene Nachfolge-Ticket. Denn uns eint ein Ziel: ein attraktiver ÖPNV im urbanen und im ländlichen Raum. Nur so können wir die Mobilitätswende hinbekommen und die gesteckten Klimaziele erreichen“, so Petra Berg. „Aber, und auch da gab es erfreulicherweise unter den Ländern keinen Dissenz, Bedingung für ein Nachfolge-Klimaticket muss eine auskömmliche Finanzierung des ÖPNV-Angebots sein“, betont Ministerin Berg. „Wir Länder haben, wie vom Bund gefordert, vollständige Transparenz über unsere Verwendung der Regionalisierungsmittel für den ÖPNV hergestellt. Die Länder sind zudem bereit, für eine Nachfolgelösung tief in die Tasche zu greifen. Jetzt liegt der Ball beim Bund“, so Berg. „Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass wir gemeinsam gute Entscheidungen für einen tragfähigen Ausbau- und Modernisierungspakt für den ÖPNV treffen werden, der ein attraktives bundesweit gültiges Ticket mit einem guten Verkehrsangebot verbindet.“
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