Ab Sonntag: PCR-Test für Einreise nach Frankreich notwendig

Ab Sonntag verlangt Frankreich für Einreisen in das Land die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Ab Sonntag verlangt Frankreich für Einreisen in das Land die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Die Verpflichtung gelte für alle Reisen nach Frankreich, die nicht „essenziell“ sind. Ausnahmen werden gelten für Berufspendler, die in Frankreich arbeiten, aber nicht dort wohnhaft sind sowie den Warenverkehr.

Dies kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Videokonferenz der EU-Länder an.

PCR Tests sind genauer als Schnelltests

Bereits jetzt muss bei Grenzübertritt ein negativer Test vorgelegt werden, dies kann durch einen Schnelltest geschehen. Zukünftig werden beim Übertritt nach Frankreich nur noch genauere PCR-Tests akzeptiert.

Merkel warb für engere Kooperation

Ob dieser Vorstoß Frankreichs zum Werben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) passte, ist fraglich. Sie warb um eine engere Kooperation der EU-Staaten, hatte jedoch auch Grenzkontrollen nicht ausgeschlossen. „Wenn ein Land mit einer vielleicht doppelt so hohen Inzidenz wie Deutschland alle Geschäfte aufmacht, während sie bei uns noch geschlossen sind, dann hat man natürlich ein Problem„, sagte sie.

EU drängt Länder zu Impfziehlen

Die EU-Kommission drängt ihre Mitgliedsstaaten zu ehrgeizigen Zielen. Im Sommer sollen 70 Prozent der Erwachsenen innerhalb der EU gegen das Virus geimpft sein, bereits bis März 80 Prozent der über 80-Jährigen sowie der im Pflege- und Gesundheitsdienst tätig seien.

Merkel bekräftigte lediglich, dass man in Deutschland „jedem bis Ende des Sommers, also bis zum 21. September, ein Impfangebot machen wolle“.

Wie die EU-Kommission diese Forderung umsetzen möchte, ist unklar. Im Gegensatz zu den USA, Israel und Bahrain hat man mit der Impfdosenbestellung bis zum November gewartet, was dazu führte, das andere Länder bereits größere Mengen Impfstoff erhalten.

Auch ruht derzeit die Hoffnung auf der (vermutlich nächste Woche) erteilten Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs. Dieser hat nach ersten Studien aus England jedoch einen entscheidenden Nachteil: Nach der Impfung ist man selbst geschützt, scheint aber noch Überträger des Virus zu sein. Dies ist bei BionTech und Moderna – auch ersten, frühen Studien zufolge, nicht der Fall.



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