Schloss Saarbrücken
Schloss Saarbrücken, Bild: RVSB, Künstler: Christof Kiefer

RV SB: Jetzt Zuschüsse für Projekte in Saarbrücken gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit beantragen

Die Landeshauptstadt Saarbrücken beteiligt sich am Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Aus diesem Programm können gemeinnützige Träger einen Zuschuss für Projekte und Veranstaltungen in Saarbrücken beantragen.

2018 stehen insgesamt 44.000 Euro zur Verfügung.

Das Programm zielt darauf ab, Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu entwickeln. Es können Projekte zur Gestaltung von gesellschaftlicher Vielfalt und Förderung des sozialen Zusammenlebens, Projekte gegen unterschiedliche Formen von Diskriminierung und Projekte zur Menschenrechtsbildung gefördert werden.

Interessierte können ihre Anträge bis Freitag, 5. Januar 2018, beim Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken stellen. Ein Begleitausschuss entscheidet Ende Januar über die Anträge. Die Antragsberatung übernimmt das Adolf-Bender-Zentrum als externe Koordinierungs- und Fachstelle im Auftrag der Landeshauptstadt. Kontakt: Uwe Albrecht, uwe.albrecht@adolf-bender.de, +49 6851 808 279 4.

 16 Projekte dieses Jahr in Saarbrücken gefördert

Im laufenden Jahr wurden in Saarbrücken 13 Projekte aus dem Aktions- und Initiativfonds mit insgesamt 36.300 Euro und drei Projekte von und mit Jugendlichen aus dem Jugendfonds mit 4.192 Euro gefördert.

Bei den interkulturellen Fotowalks von Augenblick – Verein für visuelle Bildung e.V. erkunden Zugewanderte und Einheimische gemeinsam Saarbrücken unter verschiedenen Blickwinkeln – getreu dem Motto „Seht eure Stadt mit anderen Augen“. An Saarbrücker Gesamt- und Berufsschulen hat das Dekanat Saarbrücken das Tanztheaterprojekt „Zwischenraum“ durchgeführt. Der Verein Miteinander leben lernen (MLL) beschäftigte sich mit dem Thema „Migration und Behinderung“. Er bildete Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus, die nun in der Lage sind, Familien mit behinderten Kindern zu beraten.

Außerdem wurden verschiedene Projekte gefördert, die Vorurteile und Diskriminierungen abbauen sollen, zum Themenbereich Homo- und Transphobie sowie stadtteilbezogene Projekte, die das soziale Zusammenleben stärken.

Weitere Informationen zu den Förderschwerpunkten, zur Projektförderung und eine Übersicht aller Projekte, die 2017 gefördert werden, erhalten Interessierte unter www.saarbruecken.de/demokratie_leben.

Weitere Informationen erteilt das Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, Veronika Kabis, veronika.kabis@saarbruecken.de, Telefon: +49 681 905-1559, und Anne Schuster, anne.schuster@saarbruecken.de, Telefon: +49 681 905-1352.

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  • Saarbrücker Schloss: RVSB, Künstler: Christof Kiefer
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Regio-Journal

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