Ein Osterhase in “natura”, der Feldhase

Osterhase in Gefahr – Der Feldhase

Die Feldhasen, bei uns schlechthin „der Osterhase“ gehört zu den bedrohten Tierarten. Wie ist es dazu gekommen? Nicht nur durch Bejagung, sondern auch intensive landwirtschaftliche Nutzung.

Feldhasen graben keine unterirdische Bauten, sondern die Jungen sitzen in Erdmulden, sogenannten Sassen. Dort verharren sie tagsüber und sind nur durch ihre gute Tarnung, der Fellzeichnung, geschützt.

Jungtiere sind meist keine hilflosen Opfer

Findet man nun so ein Jungtier, sollte man es auf keinen Fall als „hilfloses“ Jungtier mitnehmen, sondern dort belassen ohne es zu anzufassen.
Als Ausnahme hierbei kann nur gelten, wenn es sichtlich krank ist, z.B. auf der Seite liegt, sichtbare Verletzungen aufweist, von Hund oder Katze angeschleppt oder die Mutter in unmittelbaren Umgebung tot vorgefunden wurde.
Nur dann sollte man das Häschen mitnehmen und schnellstmöglich einer Wildtierauffangstation zuführen.

Um die Osterhäschen zu schützen, sollten Hunde angeleint werden, damit sie nicht ein oder mehrere Jungtiere aufstöbern oder gar verletzen. Hoffen wir, dass durch die Aufmerksamkeit von Spaziergängern und Hundebesitzern das Überleben des „Osterhasen“ gewährleistet wird und auch unsere Kinder und Enkelkinder ihn nicht nur als Schokohasen kennenlernen dürfen.

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