Deutsche Athleten warten in Tokio weiter auf erstes Gold


Deutsche Athleten warten in Tokio weiter auf erstes Gold

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Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio warten die deutschen Athleten auch nach dem dritten offiziellen Wettkampftag weiter auf die erste Gold-Medaille.

Der größte Erfolg am Montag war der Gewinn der Bronze-Medaille durch den Kanuten Sideris Tasiadis im Canadier-Einer. Leer ging die Skeetschützin Nadine Messerschmidt aus – sie kam zwar per Stechen ins Finale, wurde aber nur Fünfte.

Die deutschen Turner erreichten unterdessen im Mehrkampf den achten Platz. Besser als im ersten Spiel lief es für das Beachvolleyball-Duo Laura Ludwig und Margareta Kozuch: Sie bezwangen die Japanerinnen Megumi Murakami/Miki Ishii mit 2:0-Sätzen und erreichen damit das Achtelfinale. Auch die deutschen Handballer konnten ihren ersten Sieg feiern: Sie gewannen das Vorrundenspiel gegen Argentinien mit 33:25. Die Hockey-Frauen feierten im zweiten Spiel den zweiten Sieg: Am Ende stand es 2:0 gegen Indien. Die Männer mussten zuvor gegen Weltmeister Belgien die erste Niederlage verkraften.

Im Tischtennis konnte der erfahrene Timo Boll das Achtelfinale erreichen. Er kann sich bereits im Team Olympiasieger nennen, doch sein Ziel ist eine erste Medaille im Einzel. Bei den Frauen ist Deutschlands Hoffnung Petrissa Solja überraschend ausgeschieden. Sie verlor gegen Mo Zhang aus Kanada.

Mit Peter Joppich hat sich auch der letzte deutsche Fechter aus dem Tunier verabschiedet. Er verlor das Achtelfinale gegen Alexander Choupenitch. Auch Benjamin Kleibrink und André Sanita schieden aus. Die Beckenschwimmer setzten ihre Olympia-Flaute auch am Montag fort – sie warten seit 2008 auf olympisches Edelmetall.

Medaillenanwärter Alexander Zverev ist im Tennis erfolgreich eine Runde weiter gekommen, er bezwang den Kolumbianer Daniel Elahi Galan. Auch Dominik Koepfer steht im Achtelfinale. Bei den Damen indes verabschiedete sich Anna-Lena Friedsam als letzte Deutsche aus dem Turnier. Am Dienstag stehen die Chancen des deutschen Teams auf eine Gold-Medaille deutlich besser: Im Dressurreiten gilt die deutsche Auswahl im Finale als haushoher Favorit – die Chance, im Medaillenspiegel vorzurücken.

Aktuell stehen die deutschen Olympioniken mit drei Bronze-Medaillen auf Platz 40. Angeführt wird der Medaillenspiegel von Japan (8 mal Gold, 2 mal Silber und 3 mal Bronze), dahinter stehen die USA (7/3/4), auf Platz drei befindet sich China (6/5/7).





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