CCleaner

Nutzer aufgepasst: CCleaner-Version beinhaltet Malware!

Die meisten Windows-Nutzer dürften den Namen CCleaner schon einmal gehört haben: Das vermutlich beliebteste „Reinigungs-Programm“ für Windows-Rechner wurde gehackt. Hierbei wurde im Zeitraum von rund einem Monat eine mit Malware verseuchte Version angeboten.

Betroffen sind geschätzte 2,3 Millionen Installationen, so berichtet der Sicherheits-Experte Avast, der vor kurzem CCleaner übernommen hat.

Betroffen ist die Version 5.33 in der 32Bit Variante des Reinigungs-Tools.
Diese hat von den Computern folgende Daten gesammelt: Computer-Name, installierte Software inklusive der installierten Windows-Updates, alle laufenden Prozesse auf dem PC (z.B. Virenscanner), die „MAC-Adresse“ der ersten drei Netzwerkkarten sowie Informationen über die Administrator-Berechtigungen und das verwendete Betriebssystem.

Was mit den transferierten Daten geschieht, ist derzeit noch nicht bekannt. Denkbar wäre z.B. die Nutzung für einen DDoS-Angriff. Dies bedeutet, dass der verseuchte PC ferngesteuert wird und andere Systeme attackiert – ohne dass Sie dies bemerken.
Der Hersteller hat die Malware mittlerweile bestätigt. Wie diese in die Software gelangen konnte, ist derzeit nicht bekannt.
Zur Fehlerbehebung: Wir empfehlen Ihnen die komplette Deinstallation des Tools und Installation der aktuellen Version. Weiterhin raten wir Ihnen dringend, Windows-Updates durchzuführen und diese auf dem aktuellen Stand zu halten.

Bildquellen:

  • CCleaner: Piriform

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