Zahlungsbereitschaft für Gaming geht leicht zurück

Die Zahlungsbereitschaft für Gaming ist in Deutschland zuletzt leicht zurückgegangen.

Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Dienstag veröffentlicht wurde, bleibt sie aber über dem Vor-Corona-Niveau. Insgesamt geben mit 72 Prozent etwas weniger Spieler Geld für Gaming aus als noch vor einem Jahr, als es 76 Prozent waren.

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) macht In-Game-Käufe und zahlt etwa für die persönliche Ausrüstung oder Grundstücke in einem Spiel. Fast genauso viele (34 Prozent) geben Geld für den Online-Kauf oder den Download von Spielen aus. Nur noch neun Prozent gehen zum niedergelassenen Händler, um Video- oder Computerspiele zu kaufen. Die Zahl der Spiele-Abos geht ebenfalls zurück: Vor einem Jahr hatten 58 Prozent mindestens ein Gaming-Abo, in diesem Jahr ist es mit 51 Prozent nur noch etwas mehr als die Hälfte der Gamer. 32 Prozent haben ein Abo für einzelne Online-Spiele – 37 Prozent waren es noch im Jahr 2021. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) zahlt Abo-Gebühren für einzelne Konsolen-Anbieter (2021: 23 Prozent). 15 Prozent haben ein Abo für Online-Plattformen zum Download von Spielen (2021: 19 Prozent). Streaming-Spiele-Abos nehmen erst zehn Prozent in Anspruch – jedoch wächst dieser Bereich im Gegensatz zu anderen Abo-Modellen (2021: 7 Prozent). Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.175 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.



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