US-Börsen legen zu – Ölpreis fällt unter 100 Dollar

Die US-Börsen haben am Dienstag deutlich zugelegt.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.544,34 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,82 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.260 Punkten 2,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.945 Punkten 2,9 Prozent stärker.

Manche Anleger gehen offenbar davon aus, dass vom Krieg in der Ukraine etwas schwächere Risiken ausgehen. Der Ölpreis sank am Abend weiter und sogar erstmals seit über zwei Wochen unter die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 98,99 US-Dollar, das waren 7,91 US-Dollar oder 7,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Auch der Goldpreis – ebenfalls als Krisenwährung bekannt – ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.918 US-Dollar gezahlt (-1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 56,29 Euro pro Gramm. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0954 US-Dollar (+0,1 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9129 Euro zu haben.

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