US-Börsen legen nach Arbeitsmarktbericht deutlich zu

Die US-Börsen haben am Freitag deutlich zugelegt.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 32.403 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.770 Punkten 1,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 10.475 Punkten 1,3 Prozent stärker.

Die am Freitag vorgestellten US-Arbeitsmarktdaten wurden von Investoren offenbar positiv aufgenommen. Während die 261.000 neuen Stellen weiter von der US-Notenbank Federal Reserve als Zeichen eines „überhitzen“ Arbeitsmarktes gelesen werden könnten, kann die von 3,5 auf 3,7 Prozent gestiegene Arbeitslosenquote wiederum als erster Hinweis dafür gelten, dass der Erhitzungsprozess an ein Ende kommt. Investoren erhoffen sich davon, dass das Risiko weiterer großer Zinsschritte sinkt. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend stark im Plus.

Ein Euro kostete 0,9961 US-Dollar (+2,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 1,0039 Euro zu haben. Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 1.680 US-Dollar gezahlt (+3,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 54,24 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 98,64 US-Dollar, das waren 4,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.



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