US-Börsen gehen nur kurz auf Rekordjagd und dann wieder zurück

Die US-Börsen haben am Montag nach einer kurzzeitigen Rekordjagd ihre Gewinne wieder abgegeben und zum Teil ins Minus gedreht.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 35.619,25 Punkten berechnet, das war immerhin noch ein kleines Plus in Höhe von 0,05 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.680 Punkten 0,32 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 15.850 Punkten gar deutliche 1,26 Prozent schwächer.

Zwischenzeitlich hatte die Meldung über eine weite Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell die Kurse kräftig angetrieben. US-Präsident Joe Biden hatte Powell für vier weitere Jahre nominiert, obwohl es aus dem linken Flügel der US-Demokraten Widerstand gibt. Viele Anleger hoffen wohl auf eine Fortsetzung der ultra-lockeren Geldpolitik. Aber dann drehte die Meinung, besonders Tech-Aktien wurden gerade in den letzten Handelsstunden regelrecht abverkauft.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1236 US-Dollar (-0,4 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8900 Euro zu haben. Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 1.805 US-Dollar gezahlt (-2,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 51,65 Euro pro Gramm.





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