US-Börsen geben nach – Solider Arbeitsmarkt nährt Inflationsangst

Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 32.653 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.855 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 10.890 Punkten 0,9 Prozent schwächer.

Ein Bericht über eine weiterhin hohe Anzahl an Stellenausschreibungen hatte am Dienstag Befürchtungen genährt, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Daten als Anzeichen eines überhitzten Arbeitsmarktes interpretieren und ihren aggressiven Kurs fortführen könnte. Die nächste Zinsentscheidung wird für Mittwoch erwartet. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 0,9879 US-Dollar (-0,07 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 1,0122 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.647 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 53,59 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 94,58 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.



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