US-Börsen drehen deutlich ins Minus – Zinssorgen holen Anleger ein

Die US-Börsen haben am Donnerstag nach zwischenzeitlichen Gewinnen deutlich nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.715,39 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,89 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.480 Punkten 1,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 14.150 Punkten 1,3 Prozent schwächer.

Marktbeobachtern zufolge holen Sorgen um eine Zinswende und die aktuellen Krisen die Anleger wieder ein, die zwischenzeitlich Wachstumshoffnungen gepflegt hatten. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1307 US-Dollar (-0,3 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8844 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.838 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 52,26 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,37 US-Dollar, das waren 107 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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