US-Börsen drehen deutlich ins Minus – Zinsängste beherrschend

Wallstreet in New York, über dts
Die US-Börsen haben am Donnerstag nach zwischenzeitlichen Gewinnen deutlich nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 30.924,14 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,11 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.765 Punkten 1,34 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.740 Punkten 1,95 Prozent schwächer.

Marktbeobachtern zufolge verderben anhaltend steigende Anleiherenditen den Anlegern die Kauflaune, auch vergleichsweise gute Konjunkturdaten konnten daran nichts ändern. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1967 US-Dollar (-0,8 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8356 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.698 US-Dollar gezahlt (-0,7 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 45,62 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,09 US-Dollar, das waren 4,71 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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