Russlands Notenbank schränkt Devisenhandel ein – Rating abgestuft

Russlands Zentralbank setzt den Handel mit ausländischen Devisen für ein halbes Jahr aus.

Bis 9. September dürfen russische Banken keine ausländischen Devisen mehr verkaufen, teilte die Notenbank am Dienstag mit. Umgekehrt darf aber ausländische Währung noch gegen Rubel eingetauscht werden.

Maximal 10.000 US-Dollar dürfen von Fremdwährungskonten abgehoben werden. Der Handel an der Moskauer Börse bleibt vorerst ausgesetzt. Geschlossen bleibt der Handel auch im Derivatebereich mit Ausnahme der Währungsderivate (Währungspaare), im Rohstoffbereich (Edelmetalle) und bei bestimmten Kontrakten für Futures. Unterdessen teilte die in New York und London ansässige Ratingagentur Fitch mit, die Bewertung für die Kreditwürdigkeit Russlands werde noch tiefer in den Ramsch-Bereich abgestuft. Die Bonitätsnote soll um sechs Stufen von „B“ auf „C“ fallen. Demnach steht ein Zahlungsausfall unmittelbar bevor.



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