Powell und Omikron drücken US-Märkte nach unten

Die US-Börsen haben am Dienstag kräftig nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.483,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,86 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.560 Punkten 2,0 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 15.515 Punkten 1,7 Prozent schwächer.

Den größten Einfluss auf die Kursverluste hatten wohl Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell, der auf ein früheres Ende der Anleihenkäufe einstimmte. An den Kursen für Staatsanleihen ließ sich ablesen, dass Investoren jetzt auf schnellere Zinserhöhungen wetten. Auch betreffend der Inflation ist Powell mittlerweile dafür, aus den offiziellen Verlautbarungen das Wort „vorübergehend“ zu streichen. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend trotzdem stärker.

Ein Euro kostete 1,1336 US-Dollar (+0,4 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8821 Euro zu haben. Sorgen um die Auswirkungen der Corona-Variante Omikron drückten den Ölpreis kräftig in den roten Bereich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 70,57 US-Dollar, das waren 287 Cent oder 3,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.772 US-Dollar gezahlt (-0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 50,26 Euro pro Gramm.

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