Mittelstandsverband erwartet Verzögerungen beim digitalen Impfpass

Der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Markus Jerger, befürchtet Verzögerungen bei der Einführung des europaweiten digitalen Impfpasses.

Dabei seien „im digitalen Entwicklungsland Deutschland Pannen und Verzögerung programmiert“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Das Denken in Landesgrenzen behindere den digitalen Fortschritt, kritisierte Jerger und nannte als Beispiel das Pilotprojekt des Landes Thüringen.

„Innovation und Digitalisierung im Unternehmen dürfen nicht am föderalen Zuständigkeits-Wirrwarr scheitern“, sagte Jerger. Es brauche „klare Zuständigkeiten, Aufgaben und Ziele sowie langfristige Planbarkeiten“ in der Digitalisierung, forderte der BVMW-Chef. Jerger sprach sich zudem dafür aus, dass die Wirtschaft stärker bei digitalen Projekten einbezogen wird. So könne die Praxistauglichkeit und Akzeptanz erhöht werden.





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