Messen verlangen Ende von 2G-Regeln

Mit gemischten Gefühlen hat der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA auf die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz reagiert.

„Bund und Länder haben ein wichtiges Signal gegeben, das der deutschen Messewirtschaft Mut gibt“, sagte AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Zugleich forderte Holtmeier das schnelle Ende der 2G-Regelung für Messen.

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„Wie im Einzelhandel müssen zudem sämtliche 2G-Zugangsregeln für Messen fallen. Wir fordern die schnelle Rückkehr zu 3G auf Messen, um dem internationalen Publikum die problemlose Teilnahme zu ermöglichen“, sagte der AUMA-Geschäftsführer. Da Deutschland zwei Drittel aller Weltleitmessen ausrichte, sei es zudem wichtig, dass alle von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannten Impfstoffe in Deutschland akzeptiert werden würden. Die Messewirtschaft war im Zuge der Pandemie schwer unter Druck geraten. Mehr als 70 für dieses Jahr geplante Messen in Deutschland wurden bereits abgesagt. Der Branchenverband schätzt den entstandenen Schaden auf mehr als 50 Milliarden Euro.



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