Euroraum-Inflationsrate steigt über 9-Prozent-Marke

Die Inflationsrate im Euroraum ist im August 2022 auf 9,1 Prozent gestiegen.

Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer Schnellschätzung mit. Im Juli war die jährliche Inflation auf 8,9 Prozent gestiegen.

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass „Energie“ im August die höchste jährliche Rate aufweist (38,3 Prozent, gegenüber 39,6 Prozent im Juli). Dahinter folgen die Bereiche „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ (10,6 Prozent, gegenüber 9,8 Prozent im Juli), „Industriegütern ohne Energie“ (5,0 Prozent, gegenüber 4,5 Prozent im Juli) und „Dienstleistungen“ (3,8 Prozent, gegenüber 3,7 Prozent im Juli). Die höchsten Inflationsraten haben Estland (25,2 Prozent), Litauen (21,1 Prozent) und Lettland (20,8 Prozent), die niedrigste Frankreich (6,5 Prozent), Malta (7,1 Prozent) und Finnland (7,6 Prozent). Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 8,8 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, wo am Vortag eine Teuerungsrate von 7,9 Prozent gemeldet wurde.



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