Dies sei zwar hart, sorge aber für Klarheit, sagte sie der „Passauer Neuen Presse“ (Freitagausgabe). „Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit. Wir sind keine Garagen, die man auf- und zusperrt“, sagte Hartges.

Wenn erst wenige Tage vor Weihnachten die Entscheidung gekommen wäre, dass die Betriebe öffnen dürften, wäre dies schwierig zu organisieren und vorzubereiten gewesen. „Das ist bitter, weil Weihnachten und Neujahr für Gaststätten und Hotels eine ganz wichtige Zeit mit hohen Umsätzen ist.“ Die zugesagten Hilfen für November und Dezember müssten jetzt schnell fließen, forderte Hartges.

„Wir hören, dass dies möglicherweise erst im Januar passiert. Das wäre dramatisch“, sagte sie. Die Branchenvertreterin forderte eine Erhöhung der Abschlagszahlungen an die betroffenen Betriebe. „Die 10.000 Euro Abschlag, die es derzeit maximal gibt, reichen bei vielen Leistungsträgern der Branche bei weitem nicht aus“, so die Dehoga-Chefin.

„Die Hilfen müssen auch künftig auskömmlich sein und allen, die sie benötigen, zur Verfügung stehen.“



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