DAX dreht am Mittag auf – Gas fällt auf tiefsten Stand seit Juni

Der DAX hat am Freitag nach einem schon positiven Start die Gewinne gehalten.

Um 12:30 Uhr wurde der Index mit runden 12.500 Punkten berechnet und damit 1,2 Prozent höher als bei Donnerstagsschluss. Der Gaspreis gab spürbar nach, am Mittag wurden für eine Megawattstunde etwa 145 Euro bezahlt und damit so wenig wie seit Juni nicht mehr auf Tagesschlussbasis.

Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 19 bis 22 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Am Vormittag hatte es eine Bericht gegeben, wonach die von der Bundesregierung beauftragte Gesellschaft Trading Hub Europe (THE) von Mai bis Oktober mit Milliarden Euro Steuergeld große Mengen Gas am Markt gekauft, aber sie nicht wie professionelle Händler bereits über Terminkontrakte zu einem bestimmten Datum in der Zukunft wieder zum Verkauf angeboten hat. Das soll nun passieren, und könnte die Preise weiter drücken. Der Ölpreis sank unterdessen nur leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 93,93 US-Dollar, das waren 64 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 0,9751 US-Dollar (-0,29 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 1,0255 Euro zu haben.



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