Corona-Schnelltests im Handel werden knapp

Wegen steigender Nachfrage werden die Corona-Schnelltests im Handel vielerorts knapp.

Einige Supermarkt- und Drogerieketten begrenzten daher zum Teil die Abgabemenge, berichtet die „Bild“. Rossmann teilte auf Anfrage der Zeitung mit, es könne zu Engpässen in den Filialen kommen.

Die Abgabemenge sei daher auf zehn Tests pro Kunde begrenzt. Von der Drogerie-Kette DM hieß es: „Derzeit kann es aufgrund der schwankenden Nachfrage sowie gestörter Lieferketten dazu kommen, dass nicht immer alle Produkte ausreichend verfügbar sind.“ Einige Filialen hätten die Abgabemenge pro Kunde bereits auf drei Tests begrenzt. Der Discounter Lidl teilte auf Anfrage der „Bild“ mit, in einigen Regionen könne es vorkommen, „dass derzeit keine Tests verfügbar sind“.

Im Lidl-Onlineshop seien sie aktuell nicht erhältlich. Wie die Zeitung weiter schreibt, kann es bei Aldi Nord „infolge von Nachfragespitzen“ derzeit „vereinzelt vorkommen, dass die Tests vorübergehend vergriffen sind“. Auch Aldi Süd verweist auf „Nachfragespitzen“ und appelliert an Kunden, „die Selbsttests nur in haushaltsüblichen Mengen einzukaufen“. Von einer Limitierung der Abgabemenge ist bisher nicht die Rede.

Die Apotheken melden ebenfalls enorme Nachfrage und erhöhte Preise im Einkauf für die Corona-Selbsttests. Mathias Arnold, Vize-Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), sagte der Zeitung: „Die Apotheken bemerken längere Lieferfristen und höhere Einkaufspreise.“ Man bemühe sich, die Kunden bestmöglich zu versorgen.



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