BGA fürchtet Benachteiligung des Güterverkehrs im Schienennetz

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) fürchtet, dass die geplante Verdopplung der Fahrgastzahlen auf der Schiene bis 2030 zum Nachteil für den Güterverkehr wird.

Der Streckenausbau für den Güterverkehr müsse einen ebenso hohen Stellenwert bekommen, sagte der Vorsitzende des BGA-Verkehrsausschusses, Carsten Taucke, am Mittwoch. „Sonst kann es keine zukunftsfähige Schiene geben.“

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Allein in den letzten 20 Jahren seien rund 6.000 Trassenkilometer stillgelegt worden. „Die Reaktivierung von stillgelegten Streckenabschnitten erweitert das Schienennetz und damit die Nutzungsmöglichkeit des Schienengüterverkehrs.“ Insgesamt müsse das Schienennetz dringend ausgebaut werden, so Taucke. Dies gelte sowohl innerhalb Deutschlands als auch im transeuropäischen Netz. „Damit einhergehend müssen Bahnsysteme (Stromsystem, Spurbreite, Lichtraumprofil etc.) harmonisiert und vereinheitlicht werden.“



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