BDI: Existenz einiger energieintensiver Unternehmen gefährdet

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, sieht einige Unternehmen in Deutschland durch die Russland-Sanktionen gefährdet.

Es stelle sich perspektivisch die Frage, „ob die höheren Energiepreise für jeden energieintensiven Betrieb noch durchstehbar sind“, sagte er den Sendern RTL und n-tv. Ein Scheitern einzelner Unternehmen sei „leider nicht auszuschließen“.

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Ein Verzicht auf Gaslieferungen aus Russland sei aktuell kein Thema. „Wir müssen uns aber für solche Szenarien vorbereiten“, so Russwurm: „Deutschland ist ein Energie-Importland und wird das auch bleiben.“ Der Spot-Markt sei teuer. Bei einem Verzicht auf russisches Gas komme es auf die Solidarität anderer Staaten an. „Freundschaftspreise ist das, was wir uns wünschen würden.“



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