Bayer-Gesamtbetriebsrat weist Spekulationen um Aufspaltung zurück

Der Chef des Gesamtbetriebsrats von Bayer, Oliver Zühlke, weist Spekulationen um eine mögliche Aufspaltung des DAX-Konzerns zurück.

„Bayer bleibt ein integrierter Konzern mit drei Divisionen, die Strategie wird nicht verändert“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). Dazu habe sich auch der Vorstand im „Zukunftskonzept Deutschland“ bekannt, welches der Belegschaft am Donnerstagmorgen vorgestellt wurde.

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Danach sollen die deutschen Standorte gestärkt und die Beschäftigung ab 2025 wieder nachhaltig wachsen, sagte Zühlke. „Bayer investiert seit Jahren im Ausland, da stellte sich die Frage: Welche Perspektiven gibt es überhaupt für die deutschen Standorte?“ Ein Ende des Stellenabbaus ist in Sicht: 2018 hatte Bayer den Abbau von weltweit 12.000 Stellen angekündigt, davon 4.500 in Deutschland. „Die Programme sind abgeschlossen und sind in das 2020 angekündigte Transformationsprogramm übergegangen“, so Zühlke. Nach einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Unternehmen werde ein „Großteil der Einsparungen bis 2024 durch Sachkostenreduzierungen erreicht“. Der Chef des Gesamtbetriebsrats begrüßte auch, dass Bayer wieder hohe Boni zahlt: „Für Tarifbeschäftigte gibt es rund 15 Prozent eines Jahreseinkommens, für leitende Mitarbeiter rund 30 Prozent.“



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