Stiko-Chef erwartet „sequenzielle Zulassung“ von Impfstoffen

Weggeworfener Mund-Nasen-Schutz im Herbst, über dts
Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, erwartet nicht, dass mRNA-Impfstoffe und Vektorimpfstoffe gegen Covid-19 parallel zugelassen werden.

„Nein, es wird wohl eine sequenzielle Zulassung geben. Das heißt, erst wird man die eine Art Impfstoff zulassen und einsetzen, später die nächste, für die dies beantragt wurde. Ein Antrag für einen Vektorimpfstoff liegt in der EU meines Wissens aktuell nicht vor“, sagte Mertens der „Rheinischen Post“.

Astrazeneca setzt auf einen Vektorimpfstoff. Zugleich versuchte der Stiko-Chef, die Sorgen vor den gentechnisch hergestellten mRNA-Impfstoffen wie dem von Biontech zu nehmen: „Gentechnik spielt ja eigentlich nur beim Herstellungsprozess eine Rolle.“ Im Geimpften finde keine Gentechnik statt. „Die Messenger-RNA, die bei der Impfung eingeführt wird, hat gar nichts mit unserer DNA im Zellkern zu tun. Daher sind Spekulationen darüber, ob dadurch eine genetische Veränderung beim Menschen hervorgerufen werden könne, ziemlich abwegig.“

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