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Polizei, über dts

Es seien Wohn- und Geschäftsräume von vier „nicht tatverdächtigen Personen in Osnabrück, Kassel sowie im Kreis Pinneberg“ durchsucht worden, teilte das Bundeskriminalamt am Morgen mit. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen bestehe gegen die vier Personen „kein Anfangsverdacht für eine Beteiligung an dem Anschlagsgeschehen“.

Es sollen jedoch Verbindungen zu dem mutmaßlichen Attentäter bestanden haben. Die entsprechenden Durchsuchungsbeschlüsse waren am Donnerstag beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs auf Grundlage von Erkenntnissen erwirkt worden, die von der österreichischen Justiz an die deutschen Strafverfolgungsbehörden übermittelt wurden, so das BKA. Bei dem Anschlag am Montag waren in der Wiener Innenstadt vier Personen getötet und 23 weitere teils schwer verletzt worden. Der 20-jährige Täter wurde von der Polizei erschossen. Er war Sympathisant der Terrororganisation „Islamischer Staat“.


Nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung soll es sich bei den Männern um Islamisten handeln, die bereits länger im Rahmen der Gefahrenabwehr im Fokus der Sicherheitsbehörden standen.

Zwei der Islamisten, bei denen die Durchsuchung stattfand, sollen den Wiener Attentäter im Sommer diesen Jahres besucht und bei ihm übernachtet haben.

Bei dem Anschlag tötete der Attentäter vier Menschen und und verwundete mehr als 20 weitere. Die Polizei erschoss den Islamisten.

 


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