Krankenhausgesellschaft will europäische Astrazeneca-Taskforce

Nach dem Astrazeneca-Stopp hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ein gemeinsames europäisches Vorgehen gefordert.

„Es kann nicht sein, dass jedes europäische Land bei der Entscheidung über den Impfstoff Astrazeneca seinen eigenen Weg geht“, sagte der designierte DKG-Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. In einer solchen Situation erwarte er, dass die Europäische Arzneimittelbehörde eine Sondersitzung einberufe und gemeinsam mit den nationalen Behörden eine gemeinsame Entscheidung treffe, so Gaß.

Es müsse auf europäischer Ebene eine Taskforce geben. Gaß argumentierte: „Es kommen täglich Berichte über Nebenwirkungen. Für den Umgang damit muss es eine Struktur geben.“ Zugleich verwies Gaß auf die Nachteile für die Kliniken durch den vorläufigen Stopp für Astrazeneca. „Für die Kliniken ist die Lage jetzt schwierig. Wir haben es geschafft, dass 70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter impfbereit sind. Eine solche Entscheidung zu Astrazeneca kann das zunichtemachen.“





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