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Hamburger Container-Hafen, über dts

Es handele sich um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehöre diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Demnach wurden bereits am 12. Februar im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay kontrolliert.

Diese waren aufgrund einer Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden. In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt. Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen – aus den 20-Kilogramm-Blechkanistern zogen die Zollfahnder jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilogramm Gewicht. In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilogramm Kokain festgestellt werden. In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden mehrere operative Maßnahmen geplant und durchgeführt. Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilogramm Kokain im Hafen von Antwerpen in Belgien. Am Mittwochvormittag wurden den Behörden zufolge in den Niederlanden ein 28-jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein. Die Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.



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