Fleischproduktion geht zurück

Die Fleischproduktion in Deutschland geht zurück.

Im ersten Halbjahr wurden 28,3 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde gewerblich geschlachtet und damit knapp 3,8 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt, 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Schweinefleisch hat bereits seit Jahren den größten Anteil an der gewerblichen Fleischerzeugung in Deutschland.

Im ersten Halbjahr stammten (65,9 Prozent der erzeugten Fleischmenge vom Schwein. Danach folgten Geflügelfleisch mit einem Anteil von 20,2 Prozent und Rindfleisch mit 13,5 Prozent. Das Fleisch von Schafen, Ziegen und Pferden machte lediglich rund 0,4 Prozent der Gesamtproduktion aus. Seit dem Jahr 2000 zeigt sich im langfristigen Vergleich eine starke Zunahme der Geflügelfleischproduktion.

Während die Schweinefleischerzeugung in dieser Zeit um weniger als ein Drittel (+30 Prozent) gestiegen ist, hat sich die Erzeugung von Geflügelfleisch mehr als verdoppelt (+109 Prozent). Zuletzt ging die Produktion aber in beiden Kategorien zurück, beim Geflügel sogar überdurchschnittlich stark, so die Statistiker, beim Schweinefleisch dafür schon länger, nämlich seit etwa fünf Jahren.





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