Erdogan geht nach Explosion in Istanbul von Anschlag aus

Nach der Explosion im Zentrum von Istanbul geht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan von einem Bombenanschlag aus.

Es handele sich um eine „heimtückische Attacke“, sagte er am Sonntag. Die Ermittlungen liefen aber noch.

Erdogan gab auch ein Update zur Zahl der Opfer: Demnach wurden mindestens sechs Menschen getötet und 53 weitere verletzt. Die Regulierungsbehörde für den privaten Rundfunk in der Türkei (RTÜK) hatte nach der Explosion eine vorläufige Nachrichtensperre zu dem Vorfall verhängt. Ziel sei es, Angst und Panik in der Bevölkerung zu vermeiden, hieß es in einem Schreiben der Behörde. Die Detonation hatte sich gegen 16:20 Uhr Ortszeit (14:20 Uhr deutscher Zeit) in einer belebten Einkaufsstraße im Stadtteil Beyoğlu ereignet.

In der Nähe befindet sich unter anderem der Taksim-Platz.



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