Bundesfamilienministerin ruft zum Einsatz für Frauenrechte auf

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hat anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zu einem nicht nachlassenden Einsatz für Frauenrechte aufgerufen.

„Es gibt in vielen Bereichen noch immer ein eklatantes Machtgefälle zwischen Männern und Frauen, mit vielen Facetten: Von ungleicher Bezahlung zwischen Frauen und Männern über Sexismus bis zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen“, teilte Spiegel am Montag in Berlin mit. Für mehr Gleichberechtigung gebe es nicht „die eine Formel“, es brauche viele verschiedene Maßnahmen.

„Wir werden das Entgelttransparenzgesetz weiterentwickeln, um die Zeit der ungleichen Bezahlung zu beenden“, so Spiegel. Daneben unterstütze sie eine „partnerschaftliche Verteilung von familiärer Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern, damit Beruf und Familie besser unter einen Hut passen“, sagte Spiegel. Weiter müsse die „gläserne Decke der Chefetagen endgültig durchbrochen werden, damit mehr Frauen Chef- und Spitzenpositionen übernehmen“, sagte die Bundesfrauenministerin. „Der Internationale Frauentag verdeutlicht, dass wir nicht nachlassen dürfen, uns voller Kraft für die Stärkung der Frauenrechte einzusetzen“, so Spiegel. Jede und jeder solle einen Teil dazu beitragen. „Ich bin davon überzeugt, nur gemeinsam bringen wir die Gleichberechtigung voran“, sagte Spiegel.

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