Tote und Verletzte bei Doppelexplosion in Beirut

Zwei gewaltige Explosionen forderten am späten Dienstagnachmittag Tote und Verletzte in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Videos zeigen die verheerende zweite Detonation.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums soll es mindestens 67 Tote und 3.600 Verletzte geben. Es wird erwartet, dass die Zahlen noch steigen.

Das Auswärtige Amt bestätigte, dass auch Mitarbeiter der deutschen Botschaft unter den Verletzten seien. Großbritannien kündigte an, alle Schritte zu unternehmen, um für die Sicherheit britischer Staatsbürger zu sorgen.

Die Ursache der Detonationen ist weiter unklar. Zuerst wurde eine Feuerwerksfabrik als mögliche Ursache genannt. Später hieß es, mehrere Jahre altes Natriumnitrat aus einer Beschlagnahmung soll Auslöser der Explosionen sein. Weitere Medien berichten von „veraltetem, explosivem Material“ als Explosionsgrund. Die Situation vor Ort ist weiterhin sehr unübersichtlich und aufgrund der Dimension schwer zu überblicken.

In neuen Videos ist zu sehen, dass „einzelne strukturschwache Gebäude“ in Kiolometerweiser Entfernung durch die Schockwelle eingestürzt sein sollen.

Weitere Bilder

In den Straßen waren ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen, viele mit aufgeblasenen Airbags. Die Armee hilft dabei, die Verletzten zu bergen und in Kliniken zu bringen. Bürger wurden aufgerufen, Blut zu spenden. Die Schäden erstrecken sich nach Polizeiangaben kilometerweit, teilweise fiel das Internet und Telefon aus.

Reporter der „AFP“ berichten, dass alle Geschäfte im Quartier Hamra beschädigt wurden.

Die Regierung erklärte den Mittwoch zum Tag der nationalen Trauer. Die massive Druckwelle ist auf zahlreichen Videos in sozialen Medien zu sehen.

Das Auswärtige Amt prüft derzeit, welche Hilfsmaßnahmen unverzüglich angeboten werden können: „Wir sind erschüttert von Bildern aus #Beirut. Auch Mitarbeiter*innen unserer Botschaft sind unter den Verletzten. Unsere Gedanken sind bei Angehörigen der Opfer. Deutschland steht Libanon in dieser schweren Stunde zur Seite. Prüfen, welche Hilfe wir unverzüglich anbieten können„.

Auch die EU prüft Maßnahmen: „Die Europäische Union ist bereit, Hilfe und Unterstützung zu leisten“, erklärte EU-Ratspräsident Charles Michel (44) am Dienstagabend.

Videos von der Detonation

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden





Bildquellen:

  • EemTBAcWsAYWG2s: Twitter /@Official_mohnyc
  • EemTBcYX0AAgAU3: Twitter /@Official_mohnyc
  • EemTAhDXgAE6DKg: Twitter /@Official_mohnyc
  • Beirut Expolosion: Twitter/ @QamarUlNisa2

Werbung