Starkregen überflutet zahlreiche Gebiete | Regio-Journal


Starkregen überflutet zahlreiche Gebiete

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Die Folgen des tagelangen Starkregen sind in zahlreichen Städten und Gemeinden zu spüren. Aktuell kämpfen Helfer in der Eifel und in NRW gegen die Wassermassen.

Das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ist im Westen Deutschlands angekommen. In Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz wurde teilweise Katastrophenalarm ausgelöst. Die Bundeswehr ist im Einsatz.

In NRW sind beispielsweise die Städte Hagen, Altena und Solingen betroffen. In Rheinland-Pfalz beispielsweise der Landkreis Ahrweiler, aber auch in Trier richtet man sich auf Wassermassen ein.

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Aktuelles aus Rheinland-Pfalz

Der Kreis Wittlich/Eifel ist ebenfalls stark betroffen, zahlreiche Straßen bereits gesperrt.

Der Fluss Kyll erreichte in der Nacht Rekordstände. Dadurch wurde der Trierer Stadtteil Ehrang mit größeren Überschwemmungen bedroht. Die Berufsfeuerwehr schaffte mit Unterstützung mehrerer freiwilliger Löschzüge Tausende von Sandsäcken und mobile Hochwasserschutzelemente nach Ehrang. Auch die Wache 2 der Berufsfeuerwehr drohte überschwemmt zu werden. Die Bewohner mehrerer Straßenzüge, rund 1600 Menschen, wurden auf eine Evakuierung vorbereitet. Die Halle am Mäusheckerweg wurde als Evakuierungsraum vorbereitet.

Update: 03:45 Uhr
In der Integrierten Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Trier werden die 112-Anrufe aus der gesamten Region Trier bearbeitet. Von 11 Uhr bis 3.45 Uhr gingen hier 4188 Anrufe ein. Der Großteil davon waren Unwetter-Einsätze oder durch das Unwetter bedingte Unfälle. In Trier wurden 44 Unwetter-Einsätze ausgelöst, in Trier-Saarburg 107, im Landkreis Bernkastel-Wittlich 179, im Eifelkreis Bitburg-Prüm 549 und im Vulkaneifelkreis 629.

Update: 04:55 Uhr:
Rheinpegel steigt in Speyer weiter.
In Speyer steigt unterdessen der Wasserpegal weiter. In 2 Stunden 29 Minuten stieg der Pegel um weitere 4 cm auf nun 744 cm (Stand 04:30 Uhr)

Der Rhein ist in Rheinweiler in etwas über 2 Stunden um weitere 18 cm um nun 628 cm gestiegen (Stand 04:15 Uhr)

Update: 05:00 Uhr
Im Landkreis Trier-Saarburg waren in der Nacht mehr als 1000 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Abend wurde die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. In Kordel sei eine Trinkwasserpumpe ausgefallen, rund 22.000 Menschen seien ohne Wasserversorgung. Schulen und Kindergärten bleiben am Donnerstag in Kordel geschlossen.

Update: 05:15 Uhr:

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Update: 05:20 Uhr
Der Wasserstand des Rheins in Rheinweiler ist in 2:59 Uhr um 31 cm. auf 659cm angestiegen.

Update: 05:30 Uhr, Kreis Ahrweiler

Aufgrund der Unwetterereignisse bleiben die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Außenstellen der KFZ-Zulassungsstellen heute, Donnerstag, den 15. Juli, geschlossen.

Bürgerinnen und Bürger erreichen die Verwaltung telefonisch unter der Hotline-Nummer 02641 / 975-0 oder unter der Durchwahl der jeweils zuständigen Sachbearbeiterin oder des zuständigen Sachbearbeiters. Informationen hierzu finden Sie auch unter https://kreis-ahrweiler.de/mitarbeiter/.

Ausgefallene Termine werden möglichst kurzfristig nachgeholt. Die Betroffenen werden durch ihre Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter informiert.

Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf muss aufgrund der Unwetterschäden heute, 15. Juli, ebenfalls geschlossen bleiben. Betroffene werden durch die zentrale Terminvergabestelle RLP informiert und erhalten einen Ersatztermin.

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Update: 05:40 Uhr
Notrufnummern sind im Gesamten Eifelkreis ausgefallen! Feuerwehren besetzen Gerätehäuser, die als Anlaufpunkt im Notfall dienen.

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Update: 05:50 Uhr: Eifel
In Schuldt (Eifel), bei Adenau sind nach Polizeiangaben der Polizei Koblenz offenbar sechs Häuser eingestürzt und 25 Häuser drohen einzustürzen. Offenbar werden etwa 30 Menschen vermisst. Ein Sprecher der Polizei Koblenz sagte gegenüber dem SWR, dass die Lage unübersichtlich sei. Es sei unklar, wie viele Menschen genau vermisst würden.

In Altenahr im Kreis Ahrweiler seien Bewohner auf die Dächer ihrer Wohnhäuse geflüchtet, um sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen.

Update: 05:56 Uhr, Eifelkreis Bitburg-Prüm
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm arbeiten die Rettungskräfte derzeit mit Hochdruck daran, Menschen vor dem Hochwasser zu retten. Nach Angaben eines Sprechers des Eifelkreises sitzen in Waxweiler fünf Leute in einem Haus fest, das komplett von Wasser umgeben ist. Die Rettungskräfte könnten das Haus auch mit Booten nicht mehr erreichen. Derzeit warte man auf die Hilfe der Luftrettung.

THW-Retter müssen gerettet werden, Nims von 2 auf 200 Meter verbreitetert: In Messerrich sitzen offenbar zwei Helfer des THW in den Fluten fest. Die Strömung der Nims sei so stark, dass Rettungsversuche gescheitert seien. Normalerweise sei der Bach etwa zwei Meter breit. Mittlerweile sei die Breite der Nims auf 200 Meter angewachsen.

Update: 06:00 Uhr, Video aus Ehrang, bei Trier
Die Stadt Trier zeigt sich „vorsichtig optimistisch“, dass die Kyll nicht weiter ansteigt. Ein Video zeigt das Ausmaß der Wassermassen:

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Aktuelles aus Nordrhein-Westfalen

Update: 3:25 Uhr: Die Sporthallen Nevigeser Str. 150 und Heckinghauser Str. 24 stehen jetzt als Notunterbringung zur Verfügung. Bitte macht euch wirklich nur dann auf den Weg, wenn ihr überhaupt keine Möglichkeit habt, aus dem Souterrain oder Erdgeschoss in höhere Stockwerke zu kommen!

Update: 04:00 Uhr:
Bevertalsperre in Hückeswagen übergelaufen. Im oberbergischen Kreis in Hückeswagen sei aufgrund der heftigen Regenfälle die Bevertalsperre übergelaufen. Das Wasser liefe unkontrolliert über den Rand der Staumauer.

Häuser mussten evakuiert werden.

Update: 04:15 Uhr:
Laut Radio Wuppertal: Die Wuppertalsperre sei übergelaufen und habe die Wupper bis zum Maximum gefüllt, „weitere Überschwemmungen blieben aber bisher aus“. Es wären historische Pegelstände gemessen worden. Offenbar wurde, so meldet Radio Wuppertal, eine Person durch einen Stromschlag verletzt.

Ob und wie stark die Pegel der Wupper noch steigen, ist derzeit unklar. SIe befände sich an mehreren Stellen „fast auf Straßenniveau“ meldet die Feuerwehr. Der Strom wurde teilweise vorsorglich abgeschaltet

Der Trinkwasser-Verbrauch soll immer noch eingeschränkt werden. Laut der Stadt ist die Versorgung sichergestellt, das könnte sich aber ändern, wenn der vereinzelte Stromausfall weiter anhält.

Update: 04:25 Uhr
Stadt Wuppertal: Uns erreichen Fragen, wie/wo man im Laufe des Tages wieder mit dem Auto durch die Stadt kommt. Dazu können wir noch nichts sagen! Wir müssen abwarten und Schäden bei Tageslicht anschauen+aufräumen. Es wird (morgens) sicherlich Verkehrsbehinderungen geben!

Update: 04:30 Uhr
Die Feuerwehr priorisiert alle anstehenden Einsätze. Wir helfen zuerst dort, wo unsere Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Dadurch kann es vorkommen, dass wir an gemeldeten Einsatzstellen vorbeifahren. Wir vergessen Euch nicht.

Update: 05:00 Uhr
Stadt Wuppertal bestätigt Entwarnung nicht! „04:52 Uhr: Wir würden die Entwarnungs-Meldungen nur zu gern bestätigen, geht aber leider noch nicht: Die Situation bleibt angespannt. Die #Wupper hat im Stadtgebiet einen extrem hohen Pegel, der weiter steigen kann. Der Überlauf der Talsperre(n) ist noch nicht durch!“

Update: 05:00 Uhr, Kreis Euskirchen
Der Füllstand des Überlaufbeckens in Horchheim ist erreicht, warnt die dortige Leitstelle. Es sei mit großen Wassermengen zu rechnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner in Vernich (Gemeinde Weilerswist) seien dringend aufgefordert 1.) Keller unbedingt zu meiden 2.) sich in obere Gebäudebereiche zurückzuziehen und 3.) von elektrischen Geräten fernzuhalten.

Update: 05:15 Uhr: Bahn rährt von Fahrten ab
Die Deutsche Bahn rät von Fahrten nach Nordrhein-Westfalen ab. „Bitte verschieben Sie Reisen von und nach NRW nach Möglichkeit auf die kommenden Tage“, hieß es in einer Mitteilung. Am Mittwoch wurde auf zahlreichen Bahnlinien der Betrieb eingestellt. Die Strecke Köln – Koblenz über Bonn Hauptbahnhof ist nicht befahrbar. Der Abschnitt Köln – Koblenz über Bonn-Beuel auf der rechten Rheinseite ist befahrbar. Hier kommt es zu Verspätungen mit Haltausfällen.

Radio Wuppertal streamt per Instagram

Da die Redaktion sowie das Sendezentrum von Radio-Wuppertal durch einen Stromausfall betroffen ist, funktioniert derzeit (Stand 04:09 Uhr) der Livestream nicht. Über UKW ist das Programm zu empfangen. Radio Wuppertal übernimmt die Amtlichen Warnungen der Stadt und informiert live über die Situation vor Ort.

https://www.instagram.com/radiowuppertal/

Update: 05:15 Uhr:
Der Instagram-Stream wurde mittlerweile beendet und auch der UKW-Sendebetrieb von Radio Wuppertal wurde eingestellt. Der Sender teilte auf Instagram mit, dass das Notstromaggregat ausgefallen sei, weswegen kein Sendebetrieb auf UKW mehr möglich sei.

Landkreis Ahrweiler ruft Katastrophenfall aus

Vor einigen Stunden hat der Landkreis Ahrweiler den Katastrophenfall ausgerufen. Dies ermöglicht die Unterstützung durch die Bundeswehr. Entsprechende Kräfte wurden angefordert und sind im Zulauf. Außerdem wurden mehrere Betreuungsstellen eingerichtet. Diese sind nur dann aufzusuchen, wenn man durch Hochwasser betroffen ist und nicht bei Bekannte oder Verwandten unterkommen kann:

  • Landskroner Festhalle, Im Bülland, Heimersheim
  • Grundschule Bad Bodendorf, Schulstraße 30, Sinzig-Bad Bodendorf
  • Helenensaal Sinzig, Koblenzer Straße, Sinzig.

2 Feuerwehrleute sterben bei Einsatz, Polizist vermisst

Beim Kampf gegen die Fluten sind zwei Feuerwehrleute gestorben. Ein Polizist wird vermisst.In der Kleinstadt Altena rettete ein 46-Jähriger Feuerwehrmann mit seinem Kollegen eine Person aus den Fluten, beim Einsteigen in das Einsatzfahrzeug fiel der Helfer selbst in die reißenden Fluten und trieb ab. Seine Kollegen konnten ihn nur noch tot bergen.

Ein weiterer Feuerwehrmann verstarb im Märkischen Kreis. Der 52-Jährige Mann kollabierte während des Einsatzes und verstarb trotz Reanimations- und Hilfsmaßnahmen.

In Jöhstadt (Sachsen) gilt ein Polizist als vermisst. Er wollte sein Grundstück vor den Fluten schützen, wurde dann jedoch von den Wassermassen des Steinbachs mitgerissen. Helfer spannten Seile über den Bach, die der Mann im Notfall ergreifen könne.

Weitere Regenfälle im Süden und Südwesten erwartet

Nach ersten Prognosen des Deutschen Wetterdienstes lassen die Regenfälle heute im Westen nach und ziehen vermehrt in den Südwesten und Süden.

Die Wassermengen seien voraussichtlich in der FLäche nicht mehr so ausgeprägt. Unwetterartige Starkregenfälle könnten aber lokal nicht ausgeschlossen werden, heißt es vom DWD weiter. Freundlicher werde es am Donnerstag im Norden und Osten, dort scheint häufiger die Sonne.





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