Unionsparteien nähern sich bei Steuerentlastungen an

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) kommt der CSU im Streit um Steuerentlastungen nach der Bundestagswahl entgegen.

„Bürger entlasten ist richtig“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Und weiter: „Und wir werden es tun, sobald es finanziell möglich ist.“

Steuererhöhungen erteilte Laschet eine klare Absage: „Steuererhöhungen, wie sie SPD, Grüne und Linke fordern, sind Gift. Sie bremsen nach einer solchen Krise die Wirtschaft und führen letztlich auch zu weniger Einnahmen für den Staat.“ Mit CDU und CSU bleibe vielen Familien mehr netto als mit den Grünen, so Laschet weiter. „Denn sie wollen das Ehegattensplitting abschaffen und gefährden mit ihren Steuerplänen Arbeitsplätze in Deutschland.“ Den Kampf gegen den Klimawandel will Laschet in der nächsten Bundesregierung zur Chefsache machen. „Klimaschutz ist Kanzlerjob.“ Den Grünen warf er vor, mit ihren Plänen den Industriestandort Deutschland zu gefährden: „Mit der Auto-, Chemie oder der Stahlindustrie stehen unsere Schlüsselbranchen und damit hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Wir als Union wollen das klimaneutrale Deutschland schaffen – aber sozialverträglich und wirtschaftlich nachhaltig.“ Verliere Deutschland bei der Energiewende seinen Wohlstand, werde kein Land der Welt beim Klimaschutz folgen. „Damit hätten wir dem Klima nicht geholfen.“ Es müsse gelingen, „unser tägliches Leben und unser Industrieland klimaneutral zu modernisieren – ohne, dass es Wohlstand und Arbeitsplätze kostet oder darüber der soziale Zusammenhalt verloren geht“.





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