SPD-Vizechefin will Verbraucher bei hohen Energiekosten entlasten

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger hat angesichts der hohen Energiepreise Vorschläge für eine Entlastung der Verbraucher gemacht.

„Wir brauchen jetzt eine zügige Entscheidung für ein Entlastungspaket“, sagte Rehlinger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Davon müssten insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen profitieren.

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„Neben dem Heizkostenzuschuss sollte es eine Einmalzahlung für Grundsicherungsempfänger geben.“ Unterstützung sollen nach den Plänen der saarländischen Wirtschaftsministerin auch Pendler bekommen. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die unter den hohen Spritpreisen leiden, sollten ebenfalls entlastet werden. Da bietet sich als sehr taugliches Instrument eine Anhebung der Pendlerpauschale an“, sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im Saarland Ende März. „Das kostet natürlich Geld, es wäre aber eine Möglichkeit, diese Anhebung zeitlich zu befristen oder die für 2024 geplante Erhöhung vorzuziehen.“ Dies sei besonders wichtig für die Menschen im ländlichen Raum. Alle Verbraucher profitierten zudem davon, dass die EEG-Umlage, wie von der Ampel-Koalition vereinbart, abgeschafft werde. „Das sollte jetzt so schnell wie möglich kommen“, sagte Rehlinger.



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