SPD-Vize Kutschaty fordert „New Deal“ für Bildung

Der neue SPD-Vizevorsitzende Thomas Kutschaty hat einen "New Deal für Bildung" in Deutschland gefordert.

„Um Chancengleichheit zu erreichen, müssen davon vor allem die Kinder in benachteiligten Vierteln profitieren“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Wenn wir dort nicht mehr in Schulgebäude und technische Ausrüstung investieren, geht die Schere zwischen den Kindern aus verschiedenen sozialen Schichten immer weiter auseinander. Das dürfen wir nicht akzeptieren.“

Dafür müssten die verschiedenen „Aufgaben und Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen“ besser koordiniert werden, so Kutschaty. „Im Koalitionsvertrag haben wir uns außerdem darauf verständigt, dass der Bund die Länder und Kommunen dauerhaft bei der Digitalisierung der Schulen unterstützt.“ Der SPD-Vizechef forderte eine rasche Umsetzung. „Nun liegt es am Bundesfinanzministerium, die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen“, sagte er.



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