Scholz sieht EU-Perspektive für Westbalkan-Länder

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich auf seiner Westbalkan-Reise optimistisch bezüglich eines EU-Beitritts von Nordmazedonien und Albanien gezeigt.

„Es gibt viele, viele ganz konkrete Probleme auch zwischen den verschiedenen Ländern, die sind bekannt“, sagte er am Samstag in Skopje. „Aber es sind keine unüberwindbaren Probleme“, ergänzte der SPD-Politiker.

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Deshalb habe er sich in vielen Gesprächen „ganz konkret darum bemüht dazu beizutragen, dass alle zueinander kommen“, so Scholz. So könne man nun bald „eine realistische Entscheidung treffen“, die „den Weg nach Europa für die Länder des westlichen Balkans möglich macht“, sagte der Kanzler. Das sei auch gut für Deutschland, Europa und den Frieden. „Denn tatsächlich hängt die Stärke der Europäischen Union auch daran, dass es uns gelingt, dass wir einig auftreten“, argumentierte er. Man trete gemeinsam als Demokratien auf, als Rechtsstaaten und Länder, „die das Konzept der sozialen Marktwirtschaft verfolgen“. Dadurch sei man auch stark gegen Bedrohungen wie den Ukraine-Krieg.



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