Scheidende Grünen-Vorsitzende verteidigen Ampel-Kompromisse

Die scheidenden Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock haben bei ihrem Abschied aus der Parteispitze die Kompromisse bei der Regierungsbildung mit SPD und FDP verteidigt.

Die Debatte darum sei „unsinnig“, sagte Habeck am Freitagabend auf dem Grünen-Parteitag in Berlin. „Kompromisse sind die Kunst von Politik“, so Habeck.

„Wenn man nicht den Mut hat sich auf die Wirklichkeit einzulassen, dann kann das ja nichts werden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Entscheidend sei, dass man als Partei in der Regierung überhaupt Einfluss nehmen könne. Etwa bei der Atom-Frage sagte er: „Glaubt irgendjemand die Welt würde besser, wenn das die anderen Parteien machen würden?“ Baerbock hob hervor, Kompromisse müssten sein. Sie seien auch Teil bei der Erstellung des Grundsatzprogramms vor der Wahl gewesen.

Mit genau dieser Haltung „gestalten wir nun das nächste Kapitel, den nächsten Akt: Indem wir ringen, indem wir streiten“, so die scheidende Parteichefin. „Ich bin richtig froh in einem Land zu leben, wo es eben nicht das Prinzip gibt: `The winner takes it all.`“

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