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Wien, Österreich, über dts

Das geht aus der Auflistung der Ausweisungen internationaler Risikogebiete des RKI hervor, die am Donnerstagvormittag aktualisiert wurde. Demnach gelten nun auch die österreichischen Bundesländer Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark als Risikogebiete.

Damit ist nur noch Kärnten nicht betroffen. Ab Samstag soll eine entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amts gelten. Weitere Länder wurden vom RKI nun ebenfalls als Risikogebiete deklariert, darunter Polen, die Schweiz, Irland, Liechtenstein sowie das gesamte Vereinigte Königreich. In Bulgarien wurden die Verwaltungsbezirke Rasgrad, Sofia Stadt und Sliven neu in die Liste aufgenommen, in Estland die Region Jogeva, in Italien die Regionen Aostatal, Umbrien, Lombardei, Piemont, Toskana, Venetien, Latium, Abrruzzen, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna, Sardinien und die autonome Provinz Bozen sowie in Kroatien die Gespanschaften Karlovac, Osijek-Baranja, Zagreb, Varaždin und Bjelovar-Bilogora.

In Schweden gelten nun auch die Provinzen Jönköping und Östergötland als Risikogebiete, in Slowenien die Regionen Posavska und Goriška und in Ungarn die Regionen Heves, Zala und Somogy. Die Kanarischen Inseln in Spanien und die Region Ida-Viru in Estland gelten unterdessen nicht mehr als Risikogebiete. Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer eine Pflicht zur Absonderung bestehen.


Spanien überschreitet als erstes EU-Land die Millionen-Schwelle

Als erstes Land in Europa überschreitet Spanien die „ein Millionen Infizierte“-Quote. Das geht aus den jüngst veröffentlichten Daten des Gesundheitsministeriums hervor.

Spanien wurde seit Mitte August von der zweiten Welle erwischt. Derzeit gelten Strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Es herrscht eine landesweite Maskenpflicht außerhalb der eigenen vier Wände, ein weitgehendes Rauchverbot in der öffentlichkeit und der zugang zu Bars, Restaurants und Konzerthallen, aber auch Einkaufszentren sind begrenzt.

In zahlreichen Gemeinden dürfen Menschen nur noch aus triftigem Grund das Haus verlassen. So wurde in Madrid durch die Zentralregierung gegen den Willen der Regionalregierung ein Ausgangsverbot durchgesetzt.

In Katalonien beispielsweise wurden Bars und Restaurants für zwei Wochen vollständig geschlossen.


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