Nouripour glaubt nicht an Reformen im Iran

Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour glaubt nicht daran, dass es nach den Protesten im Iran zu Reformen im Mullah-Regime kommen wird.

„Es gibt dort keine Reformer mehr, denen man noch irgendetwas zutraut“, sagte der in Teheran geborene Politiker dem „Spiegel“. Angesichts der Proteste im Iran glaubt er, dass dem dortigen Präsidenten Ebrahim Raisi „das Wasser bis zum Halse steht und dass er das so langsam realisiert“.

Das Regime habe in der Bevölkerung allen Kredit verspielt, so Nouripour. „Die haben so viele Versprechen gegeben und am Ende nicht geliefert.“ Das Regime habe „nur noch Gewalt als Antwort“ und an der Macht seien „Hardcore-Fundamentalisten“, so der Grünen-Vorsitzende. Es handele sich um „total bekloppte Leute“.

Er führte dafür unter anderem ein Beispiel aus dem iranischen Alltag an: Wenn Pistazien nicht offen, sondern geschlossen seien, heiße es vom Regime: „Die sind nicht gesegnet vom Auge Alis.“ Nouripour: „Und das meinen die so.“



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