Massive Störung der Satellitenverbindung schränkt Windanlagen ein

Eine massive Störung der europäischen Satellitenverbindung schränkt den Betrieb Tausender Windenergieanlagen in Zentraleuropa ein.

Betroffen sei die Fernüberwachung und -steuerung von 5.800 Anlagen mit einer Gesamtleistung von elf Gigawatt, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf den Hersteller von Windenergieanlagen Enercon. Ob auch Anlagen weiterer Anbieter betroffen sind, war am Montagnachmittag noch unklar.

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Weil die Anlagen zur kritischen Infrastruktur zählen, musste Enercon eine Meldung an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstatten. Das Unternehmen teilte mit, dass es in engem Kontakt mit der Behörde stehe. Ein BSI-Sprecher bestätigte: „Wir sind informiert, stehen im Austausch mit der Bundesnetzagentur und versuchen das zu bewerten.“ Weitere Erkenntnisse würden aber erst im Laufe des Tages erwartet. Enercon sagte, dass sich die Anlagen weiterhin im Betrieb befinden und derzeit keine Gefahr bestehe. Sie würden bis zu einer Lösung des Problems im Automatikmodus laufen und könnten sich „grundsätzlich autark und selbstständig regulieren“. Das Unternehmen arbeite „mit Hochdruck“ daran, die Störung zu beheben.



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