Linke will Merkel für Friedensgipfel engagieren

In der Ukraine-Krise fordert der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, einen Friedensgipfel unter der Leitung von Altbundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

„Die Bundesregierung könnte gemeinsam mit Frankreich die Präsidenten Russlands und der Ukraine nach Berlin zu einem Friedensgipfel einladen“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Kein Ort in Europa symbolisiert stärker die Verwüstungen des Krieges und die Chancen des Friedens.“

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron „wären gut beraten, Angela Merkel die Verhandlungsführung anzutragen“, fügte der Linken-Politiker hinzu. „In dieser gefährlich festgefahrenen Situation braucht es überparteiliche Autorität und den gesamten Besteckkasten politischer Erfahrung.“ Die Kriegsgefahr in Europa sei nicht gebannt, betonte Bartsch. „Die Bundesregierung darf nach dem Besuch des Bundeskanzlers in Moskau nicht in einen diplomatischen Winterschlaf fallen, sondern muss alle Möglichkeiten der Vermittlung ausschöpfen.“ Russland und die Ukraine gehörten wieder an einen Tisch. „Statt Stippvisiten und gegenseitiger Drohgebärden braucht es Verhandlungen bis zum Durchbruch.“



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